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Als wir Kinder waren, war das Elternsein noch nicht so kompliziert.

Ein ziemlich treffender Artikel in der FAZ über das Elternwerden. Also wir fühlen uns ziemlich angesprochen ;-)

Alles im Eimer!

Gestern haben wir es dann mal gewagt und unsere Tochter in den Eimer gesteckt. Erschwerend kam ein Schuss Olivenöl im Badewasser hinzu: gut für die Haut, aber schlecht für die Eltern, die das Flutschkind festhalten müssen.
Jedenfalls scheint der Badeeimer eine ähnlich gute Investition zu sein wie unser Windeleimer. Heute morgen habe ich aus selbigem einen kapitalen Windelschlauch von geschätzten 2 Metern Länge entsorgt - die Nachbarn freuen sich bestimmt ;-)

Baby-Alltag.

Das erste Wochenende als Familie haben wir mit Bravour absolviert. Charlotte scheint es bei uns zu gefallen. Oder sie ist zu höflich, um uns merken zu lassen, dass es nicht so ist. Sie schläft viel, isst viel, guckt viel und schreit wenig. Genauso hatten wir uns das vorgestellt. Auch ihre ersten Ausflüge nach Ludwigsburg und Botnang (Ur-Oma kennen lernen!) waren stressfrei. Und selbst die väterlichen Wickelversuche lässt sie einigermaßen gelassen über sich ergehen. :-)

Achja: unser Windeleimer ist bereits voll!

Schnuller sucht Baby.

Der Baby-Ticker ist also auf Null gesprungen. Was das bedeutet? Es sieht ganz so aus, als ob wir versetzt werden. Unsere Tochter ist unpünktlich (Das hat sie ganz klar von der Mutter!). Aber angeblich sind Wetterumschwünge und Gewitter ja entbindungsfördernd. Und hier braut sich gerade was zusammen ...

Keine Geburt während der EM!!!?

Hallo ihr Lieben, this is Sofa calling- bzw. writing!

Zwischen Kühlschrank putzen und letzten Dekorationsarbeiten im Kinderzimmer möchte ich Euch kurz auf den neuesten Stand in Sachen Manfredine bringen.
Gestern waren wir beide wieder im Krankenhaus Cannstatt (Kenner sprechen nur von KBC) und haben uns wiegen (auweia), messen, schallen und tasten lassen.
Das Ergebnis: alles bestens, Manfredine hat fleissig an Gewicht zugelegt- 7Pfund soll sie inzwischen schwer sein- den Kopfumfang wollte ich lieber nicht wissen...
Anzeichen für eine baldige Geburt gibt es allerdings keine. Obwohl das Köpfchen schon fest im Becken, sei der Muttermund "noch keineswegs geburtsreif" so der nette Doktor mit dem unaussprechlichen Namen. Er denkt nicht, dass wir uns vor dem nächsten regulären Termin am nächsten Donnerstag (das ist der errechnete Entbindungstermin) wiedersehen.
Mal sehn, ob er Recht behält- Sebastian reagierte ob dieser Neuigkeiten sehr erleichtert-FINAAAALE OHO.

Von mir aus dürfte die Kleine aber auch schon früher kommen- vielleicht nicht unbedingt an einem so heißen Tag wie gestern- Klimaanlagen gibt es im nagelneuen Geburtstrakt des KBC nämlich nicht!
Sollte sich was tun, werdet ihr es an dieser Stelle nachlesen können!

Es grüßt das Damendoppel vom Sofa

PS: Ich habe Sebastians Uhr gefunden- um ihn nicht völlig bloß zu stellen, verrate ich mal lieber nicht wo!
Aber höchschd besorgniserregend ist es schon! EM-Euphorie? Co-Schwangerschaftsdemenz? Nachwirkungen der Hitzeschlacht am Sonntag? Hoffentlich gibt sich das wieder...

Großes Gewinnspiel: Gib mir (Tier)namen!

Keine Angst: wie das Kind heißen wird, steht schon fest. Aber wir benötigen noch einen Namen für einen weiteren neuen Mitbewohner, denn heute kam der unser Langkuschler an!

Bis der Hase seinen offiziellen Namen von höchster Stelle bekommt, benötigen wir dringend eine Interimsbezeichnung. Zugegeben: "Langkuschler" ist ganz nett, aber Ihr findet bestimmt noch was besseres.

Im Idealfall sollte der Name ausdrücken, dass es sich
a) um eine Kuscheltier handelt
b) ein Hase ist
c) ziemlich groß ist

"Belgischer Kuschelriese" oder "Kuschelrammler" möchten wir allerdings von vornherein ausschließen. Vorschläge bitte bis zum 1. Juli an



Auf den Sieger wartet ein prestigeträchtiger Kleingewinn!

And the winner is ...


Angelcare Captiva - der Windeleimer, der so heißt wie ein Modell von Chevrolet. "Captivate" bedeutet übrigens sowohl "gefangen nehmen" wie auch "bezaubern". Deshalb gehe ich davon aus, dass das Teil alle Gerüche gefangen nimmt und uns damit entzückt.

Die Mechanik macht einen sehr soliden Eindruck, hat mir beim ersten Test allerdings fast die Hand vom Arm abgetrennt - hier sollte man wohl ein wenig aufpassen. Auch die günstigen Nachfüllfolien sind schon angekommen - inklusive einer Anleitung, wie man die leeren Original-Kassetten damit bestücken kann. Das ganze funktioniert mithilfe einer runden Vase(?).

Achja: das Babyphone ist auch schon da. Nach kurzer Überlegung haben wir uns für "Es-strahlt-und-funktioniert-DECT"-Modell von Philips entschieden. Die Alternative wäre ein "Es-strahlt-nicht-aber-dafür-hören-wir-immer-den-Polizeifunk"-Modell gewesen.


Heute abend bitte wieder Daumen drücken, damit wir uns ins Halbfinale rumpeln - auch ohne Jogi.

Sensationelles Schnäppchen.

Dann wirds halt nen Babyblog, aber das darf nicht unerwähnt bleiben:
Bei Plus gibt'ne 40. Schwangerschaftswoche im Angebot!

Neues von der Brüterin.

Ein erneutes herzliches Hallo vom Sofa!
Während sich mein Zukünftiger mit höchst komplexen Themen wie Windeleimer und Babyphon beschäftigt, widme ich mich eher banalen Dingen: Steuererklärung ist fertig, Fenster sind streifenfrei sauber, Behördenkram ist fast erledigt, Wickelkommode eingeräumt, Kliniktasche gepackt. Der Nestbautrieb hat voll eingesetzt: Am Wochenende habe ich doch tatsächlich den Boden des Balkons geschrubbt... Als nächstes sind die Türrahmen fällig- die sind ja aber auch zu dreckig! (Unfassbar - diese Zeilen stammen tatsächlich von mir!)

Mein konsequentes Brüten zeigt auch weiterhin Erfolg:
Beim heutigen Ultraschall im KH hat sich ein prächtig entwickeltes Mädchen (auch diese Ärztin hat kein Schnäpperle gesehen) von seiner besten Seite gezeigt- mit der Grazie der Mama und der sportlichen Drahtigkeit des Papas. Übrigens spricht momentan nichts für eine Störung des EM-Friedens... keine Wehen, keine Senkung, alles dicht und verschlossen- die Kleine sammelt wohl erste Pluspunkte bei ihrem Vater!

Apropos Krankenhaus: Die Schwangerenambulanz, die ich heute zum Vorstellungstermin in der Frauenklinik Cannstatt aufgesucht habe, liegt direkt neben den Kreißsaal ... und wie sollte es anders sein, als ich dort so saß und wartete, öffnete sich die Tür einmal kurz und ich konnte die Schreie einer Frau hören ...
Schweißausbrüche, beschleunigter Herzschlag und ein dringendes Toilettengangbedürfnis waren die unmittelbaren Folgen ... Eieieiei ... so langsam wird es ernst!
Aber vorher ist erstmal allerhöchste Zeit für mein Mittagsschläfchen :-)

Viele Grüße von Gabi und Manfredine

Windeleimer, Teil 2

Nachdem der erste Beitrag über moderne Windeleimer landesweit für Diskussionen gesorgt hat, möchte ich jetzt die Gelegenheit nutzen, um die Ergebnisse meiner umfangreichen Recherche vorzustellen:


Kandidat 1: Der Klassiker


Preis: ca. 5 Euro
Fassungsvermögen: ca. 10 Windeln
Einhandbedienung: nein
Geruchsdicht: nein
Medium: normale Müllbeutel, <0,1 Euro pro Beutel



Kandidat 2: Der Windeltwister


Preis: ca. 20 Euro
Fassungsvermögen: 28 Windeln
Einhandbedienung: ja
Geruchsdicht: ja
Medium: spezielle Beutel; eine Kassette kostet ca. 7 Euro und soll für einen Monat reichen.



Kandidat 3: Der Diaper Champ


Preis: ca. 50 Euro
Fassungsvermögen: 30 Windeln
Einhandbedienung: ja
Geruchsdicht: lt. Werbung ja; lt. Erfahrungsberichten nicht wirklich
Medium: normale Müllbeutel, <0,1 Euro pro Beutel



Kandidat 4 (NEU!) - Angelcare Captiva


Preis: ca. 9 Euro
Fassungsvermögen: 28 Windeln
Einhandbedienung: ja
Geruchsdicht: ja
Medium: spezielle Beutel, eine Kassette kostet ca. 7 Euro und soll für 180 Windeln (20-25 Tage) reichen.


Und nun?

Der entscheidende Vorteil der modernen Systeme soll anscheinend darin bestehen, dass man den Eimer nicht mehr täglich leeren muss. Aber dieses Verkaufsargument ist für uns nicht entscheidend. Mir ist wichtiger, dass man das Gerät mit einer Hand bedienen kann und dass es möglichst geruchsdicht ist. Da der Klassiker beide Anforderungen nicht erfüllt, hat er schlechte Karten.

Der Windeltwister ist günstig in der Anschaffung und verfügt über eine ausgereifte Mechanik, die ich zwar nicht nicht verstehe (siehe hier), aber toll klingt. Der große Nachteil sind zum einen die hohen Folgekosten und natürlich auch die mangelnde Umweltfreundlichkeit: durch das einzelne Verpacken jeder Windel wird natürlich auch eine Unmenge Plastikfolie verbraucht.

Über den Diaper Champ, bislang mein großer Favorit, liest man immer wieder, dass er bei weitem nicht so geruchsdicht ist, wie es der Hersteller gerne glauben machen will. Schlimm? Nein, aber dann kann man auch gleich zum Klassiker greifen, der nur ein Zehntel kostet.

Mein neuer Liebling ist die Neuentdeckung Captiva von Angelcare: das System arbeitet ähnlich dem Windeltwister-Prinzip und braucht auch spezielle Nachfüll-Kassetten. Allerdings werden die Windeln nicht einzeln eingeschweißt, sonder gesammelt, was natürlich eine Folienersparnis bedeutet (lt. Hersteller bis zu 80%). Hier stellt sich allerdings die Frage, warum die Nchfüllkassetten nicht billiger sind als die des Twisters.

In meiner Funktion als Sparfuchs habe ich aber entdeckt, dass bei ebay Folie angeboten wird, mit der man die leeren Kassetten selbst nachfüllen kann. Was bei Tintenstrahldruckern üblich ist, sollte bei Windeleimern doch auch keine Probleme machen.

Ein Captiva mit einer Nachfüllkassette kostet 12,90 EUR, was eine Fehlinvestition verschmerzbar machen würde. Denn der Babyticker weist mich darauf hin, dass ich langsam eine Entscheidung treffen sollte. Denn diese verantwortungsvolle Aufgabe hat mir Gabi jetzt komplett übertragen.

In der nächsten Folge unsere Baby-Equipment-Reihe:
Strahlungsarm oder leistungsstark: wir brauchen noch ein Babyphone!

Infant Handling?

Dass Windeleimer jetzt Diaper-Champs sind, habe ich ja mittlerweile gelernt (Übrigens: auch auf den IKEA-Toiletten stehen die Champs und bei zuhause immer noch keiner). Deswegen war ich nur wenig verwundert, dass ein Säuglingspflege-Kurs mittlerweile ein "Infant Handling Training" ist. Und genau an diesem haben wir gestern teilgenommen. Wann sonst hat man die Gelegenheit, als Erwachsener mal mit Puppen zu spielen?

Das wichtigste zuerst: Die Puppe ist nicht runtergefallen und hatte auch am Ende des Kurses noch alle Gliedmaßen. Ich werte das als Beweis meines großen Pflegepotenzials! Generell hat uns der gestrige Abend gezeigt, dass wir richtig liegen mit unserer Annahme, dass man die meisten Situationen und Fragestellungen mit gesundem Menschenverstand ganz gut lösen kann und dass es fast nie ein "garantiert richtig" oder "garantiert falsch" gibt. Richtig ist, wenn es funktioniert und sich Kind und Eltern gleichermaßen wohlfühlen.

Einen großen Stellenwert in der Säuglingspflege hat mittlerweile auch die Kinästhetik bekommen. So werden die Kleinen von Anfang in ihrer Bewegung gefördert und zum Mitmachen gefordert. Ein ganz banales Beispiel dafür ist die Technik beim Ablegen des Kindes: man soll es nicht "kranmäßig" ins Bett schweben lassen, wo es dann mit dem gesamten Körper gleichzeitig zum Liegen kommt, sondern immer zuerst mit den Füßen aufsetzen und dann langsam und nacheinander mit Becken, Rücken, Schultern und Kopf. Schließlich ist dies der Bewegungsablauf, den wir den Rest unseres Lebens beibehalten werden. Das ganze macht also schon irgendwie Sinn.

Der Windeleimer ist tot. Lang lebe der Diaperchamp!

Einen Badeimer haben wir ja schon länger. Was aber noch fehlt, ist ein Windeleimer. Meine Annahme, dass ein Windeleimer einfach ein Eimer mit Deckel ist, in den man die schmutzigen Windeln steckt, war natürlich mal wieder sehr naiv.

Natürlich gibt es auch diese seit Jahrzehnten bewährten Modelle noch. Aber wollen wir als junge, moderne und kosmopolitische Eltern wirklich die gleichen langweiligen Windeleimer benutzen, in die schon unsere eigenen dreckigen Windeln gewandert sind? Vielleicht wollen wir das, aber wir dürfen es nicht! Wir müssen mit der Zeit gehen und Windeln auf möglichst moderne Art und Weise entsorgen.

Heutzutage heißen Windeleimer nicht mehr Windeleimer. Sie kommen aus den USA und heißen deswegen Windeltwister oder Diaperchamp. Sie lassen sich einhändig und vielleicht sogar per Sprachsteuerung bedienen und sind ein Wunderwerk der modernen Technik.

Der Windeltwister ist quasi so etwas wie die Senseo unter den Windeleimern: günstig in der Anschaffung, aber mit hohen Folgekosten verbunden. Der Grund ist das revolutionäre Schlauchsystem. Zitat des Herstellers:

„Durch den patentierten Dreh- und Versiegelungs- mechanismus wird sicher gestellt, dass alle Windeln sicher und dicht verschlossen sind. Jede Windel, die in den Eimer gegeben wird, wird einzeln von einer antibakteriellen Folie eingewickelt und verschlossen. Das bedeutet höchste Geruchskontrolle sowie Schutz vor Keimen und Schmutz.“


Toll, oder? Auch wenn das ganze ein wenig an die Fernsehwerbung von Katzenstreu erinnert. Wie gesagt: das Teure daran ist die antibakterielle Folie. Und hier kommt der Diaperchamp ins Spiel. Der Champ ist nämlich ein Twister, den man mit normalen Müllbeuteln bestücken kann. Sensationell! Laut Hersteller kann man so bis zu 250 Euro sparen. Und wenn wir unserem Kind mehr zu essen geben, steigt das Sparpotential in schwindelerregende Höhen.

Wie revolutionär das Entsorgungssystem des Diaperchamps ist, zeigt die Funktionsbeschreibung einer zufriedenen Anwenderin:

„Die gebrauchte Windel legt man oben in die Öffnung und betätigt dann den Griff (je nach Stellung nach vorne oder nach hinten - eine Drehung genügt). Dadurch wird der Zylinderkopf in einem Kolben durch die Schwerkraft von oben nach unten bewegt und befördert die Windel in den Eimer. Da dieser Kopf, bei dem es sich um eine runde dicke Scheibe handelt, recht schwer ist und es zusätzlich noch Dichtungsringe gibt, verschließt er den Eimer relativ dicht und geruchssicher“.


Zugegeben: ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll, aber es klingt doch viel spannender als „Deckel auf, Windel rein, Deckel zu“. Champ, wir kommen!


Brüten in Vollzeit!

Seit gestern darf ich mich offiziell mit dem Titel "per Gesetz geschützte Vollzeitbrüterin" schmücken!
(in manchen Kreisen auch Mutterschutz genannt)

Und da sitzt ich nun an meinem ersten richtigen Arbeitstag in meiner Arbeitskleidung(Pyjama und Strubbelhaare) mit meiner professionellen Brütausrüstung (zahlreiche Decken, Kissen, Schokolade, Milchkaffee, Laptop und TV-Fernbedienung) auf dem Sofa und versuche, mir meine neuen Aufgabenbereiche zu erschliessen.

Eine umfangreiche Liste mit so erfreulichen Dingen wie Steuererklärung machen, Fenster putzen, Keller aufräumen usw. habe ich schon erstellt- mit der Umsetzung derselben werde ich aber noch zuwarten- an seinem ersten Arbeitstag sollte man es ja nicht übertreiben- oder?

So beschäftige ich mich heute lieber mit den kommunikativen Aufgaben meiner neuen Stellung- z.B. Blog schreiben, Telefonieren, Besuche machen, intensive Kontaktaufnahme zur zappelnden Untermieterin aufnehmen...
Die Pädagogen und anderen Wichtigtuer unter Euch wissen ja, wie wichtig eine gute Kommunikation ist! ;-)

Viele Grüße vom Sofa senden
Gabi und Manfredine