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Marzipan & gute Laune: ein Wochenendbericht.

Während Gabi am Samstag nachmittag in der Küche Eichhörnchen und Waldis modellierte, um ihr nächstes Meisterwerk aus Teig und Marzipan (Thema: "Halali") in filigranster Feinarbeit entstehen zu lassen, haben Charlotte und ich ganz in Ruhe den Bundesliga-Spieltag verfolgt.



Wobei für sie die Spieldecke eindeutig spannender war als das Spielfeld. Dank konstanter Extrembespaßung am Nachmittag, ist die Kleine dann abends auch gut ins Bett gekommen. Erwähnenswert ist das deshalb, weil Charlotte zum ersten Mal ganz klassisch bei uns zuhause ge-babysittet wurde. Aber sie hat sich bestens mit ihre Tante verstanden. Allerdings war sie am Sonntagmorgen ab 7:30 im Gegensatz zu ihren Eltern schon wieder fit. Deshalb kam mir folgende Idee: Wie wäre es mit einem Babysitter am Morgen? Also jemand, der am Sonntag morgen um sieben kommt, im Idealfall frische Brötchen mitbringt, dann das aufgewachte Kind ganz leise aus dem Schlafzimmer der Eltern entfernt, das Baby füttert und es dann bespaßt bis die Eltern so gegen zehn aufstehen. Ich halte das für eine absolute Marktlücke!





Nachdem Charlotte ja schon vor zwei Wochen ihren großen Cousin "attackiert" hat, sucht sie sich mittlerweile noch größere Kontrahenten. Schließlich müssen ihre zwei Zähnchen (siehe Bild oben) ja auch irgendwo eingesetzt werden.

Wochenende in Sicht!



Morgen holen wir unseren Weihnachtsbaum. Da wir ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag für eine Woche in Bad Salzuflen sind, werden wir ihn auch gleich aufstellen. Immerhin ist am Sonntag bereits der 3. Advent und nur noch 10 Tage bis Heiligabend übrig. Dies als dezenter Hinweis für alle unter Euch, die noch Geschenke kaufen müssen. Ich befürchte mittlerweile übrigens, dass Charlotte viel mehr Geschenke bekommt als ich!

Tagebuch eines Wochenend-Vaters.

Keine Angst: natürlich sind wir noch verheiratet und ich darf Charlotte auch in der Woche sehen. Aber vergangenes Wochenende war ich zum ersten Mal hauptverantwortlicher Papa, da Gabi gearbeitet hat.

Nach 48 Stunden in väter-töchterlicher Zweisamkeit sind drei Erkenntnisse gereift:
1. Wir haben eine tolle Tochter
2. Man muss die Zeit, in der sie schläft, zum Essen nutzen
3. Ein Spucktuch auf der Schulter schützt die Kleidung nur bedingt


Ein ausführlicher Bericht könnte noch folgen.