Atemberaubend!


Unsere Tochter hat uns gestern ganz schön erschreckt. Seit einigen Wochen vergisst sie nämlich beim Schreien hin und wieder das Atmen. Und es ist wirklich kein schöner Anblick, sein Kind zu sehen, wie es immer roter wird. Bisher wurden diese atemlosen Augenblicke allerdings recht schnell wieder beendet. Aber gestern war es schon beunruhigend lange, was wohl zum einen daran lag, dass Charlotte noch ein paar Sekunden auf dem Rücken lag und daran, dass sie bei meiner anschließenden Schüttelattacke mit ihrem Kinn auf meine Schulter aufgedotzt ist. Jedenfalls war der Spuk dann endgültig vorbei und ihre Gesichtsfarbe wechselte innnerhalb einer Sekunde von knallrot auf elefantengrau und sie war richtig geschafft. Nach ein paar Minuten konnte sie zum Glück schon wieder lachen und hat anschließend auch gut getrunken und geschlafen.

Das Phänomen ist bei Babys und Kleinkinder nicht gerade selten. Tritt die Atemlosigkeit öfter und heftiger auf, spricht man von einem Respiratorischen Affektkrampf. Auch wenn man weiß, dass sowas völlig harmlos ist, gerät man doch immer wieder in Panik.

Was auf jeden Fall helfen soll, ist ein beherztes Pusten ins Gesicht, um einen Gegenreflex auszulösen. Denn Babys halten dann normalerweise instinktiv die Luft an, wenn sie angepustet werden. Falls sie aber bereits auf "Standby" sind,fangen aber anscheinend wieder an zu atmen. Hoffen wir mal, dass es möglichst lange dauert, bis wir diese Technik ausprobieren müssen. Und hoffen wir mal, dass Charlotte keins von den Kinder wird, die die Luft bewusst anhalten, um ihre Eltern zu erpressen. ;-)

Die Mittagschläferin.

Zeichnet sich da eine Wende im Schlafverhalten unserer Tochter ab? Bislang dauerten die Tageslicht-Schlafeinheiten nie länger als 25 bis 30 Minuten. Doch in den letzten Tagen hat sie bereits zwei längere Nickerchen gemacht.

Das erste mal am Sonntag. Sie ist waehrend unseres Winterspaziergangs eingeschlafen und schlummerte auch noch tief und fest als wir zuhause ankamen. Nach 5 Minuten in eisiger Kälte wollte ich nicht länger warten und habe sie hochgetragen. Das hat Charlotte jedoch genauso wenig gestört wie die Tatsache, dass sie Hunger haben sollte oder die Tatsache, dass sie noch ihre Polarausrüstung trug. Ich habe kurz überlegt, ob ich sie deshalb zum Schlafen auf den Balkon stellen soll, habe mich dann aber doch für die kühle Küche entschieden:

 


Und dann gestern das nächste längere Nickerchen. Diesmal ganz klassisch auf dem Sofa. Eben ganz die Mutter. Die war heute Morgen allerdings nicht so begeistert, denn anscheinend hatte Charlotte gestern vorgeschlafen um eine Nachtschicht einzulegen.

 


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Ein gutes Pferd ...

... springt ja bekanntlich nicht höher als notwendig. Und ein gutes Baby dreht sich nicht weiter als nötig. Nachdem Charlotte in den ersten Tagen des Jahres immer wieder begeistert das neu erlente Drehen praktiziert hat, setzt sie ihre neue Fertigkeit mittlerweile nur noch sehr gezielt ein. Warum sich auch unnötig Stress machen?

Neues Jahr, neue Möbel.

Wie sagt man so schön: "Das Kind wächst wie's Unkraut." In der Tat eckt unsere kleine Dame mittlerweile nachts immer öfter an den Stubenwagen an. Und da sie in den letzten Tagen auch sehr drehfreudig ist, haben wir gestern ihr neues Bett aufgebaut.



Und da wir den Imbusschlüssel schon mal in der Hand hatten, haben wir auch gleich ihren Hochstuhl montiert. Für den ist sie zwar noch nicht ganz bereit, aber das wird nicht mehr lange dauern. Das Probesitzen hat ihr schon mal sehr gut gefallen.

Schöne Bescherung.

Hier noch zwei Impressionen vom 24.12. Das Geschenkpapier war natürlich mindestens genauso interessant wie die vielen tollen Geschenke.





Guten Appetit!

Gestern der erste Zahn, heute der erste Brei. Das hat doch eine gewisse Logik. Charlotte war noch etwas unschlüssig, ob Pastinaken toll sind oder nicht :-)

Auf ein Neues!

Da ist es also, das neue Jahr, das so schrecklich hart werden soll. Wir haben Charlotte bereits mitgeteilt, dass es bald nur noch Wasser und trocken Brot gibt. Und prompt hat sich die Gute heimlich, still und leise nen Zähnchen zugelegt! Dr. Gabi hat es heute morgen bei der Dentalkontrolle entdeckt. Überhaupt hat sich unsere Tochter in der vergangenen Woche hier in Ostwestfalen rasant entwickelt.

Silvester haben wir ganz entspannt bei Sauerbraten und 30 Jahre alten Super 8-Filmen mit meinen Eltern verbracht. Das bisher unveröffentlichte Filmmaterial hat ganz deutlich gezeigt, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Aufgabe für 2009: die Schmalfilme irgendwie digitalisieren (lassen).

Wir fahren heute abend wieder nach Stuttgart und morgen gibt es dann auch das erste mal Brei für unsere Tochter. Wir sind gespannt, wie das klappt. Ein Bericht folgt natürlich.

In diesem Sinne:
Wir wünschen all unseren Lesern nur das Beste für 2009!